alexander glücksmann // klarinettte

begann im Alter von neun Jahren mit dem Klarinettenspiel. Während seines Studiums bei Prof. Diethelm Kühn (HfM „Hanns Eisler“ Berlin) nahm er an zahlreichen Meisterkursen teil, z.B. bei Eduard Brunner, Karl Leister und Karl-Heinz Steffens. Erste Orchestererfahrungen konnte er als Soloklarinettist mehrerer Jugendsinfonieorchester in Berlin und Brandenburg sammeln, des Weiteren 1999 im West-Eastern-Divan-Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim.

Nach seinem Studium war er Stipendiat der Herbert-von-Karajan Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. 2003 wurde er Solo-Klarinettist der Berliner Symphoniker. Seit dieser Zeit übt er auch als Solo-, Es- und Bassklarinettist eine regelmäßige Aushilfstätigkeit in deutschen Orchestern aus, (Komischen Oper Berlin, Staatsoper unter den Linden, Konzerthaus Orchester Berlin, Kammerakademie Potsdam, Brandenburger Sinfoniker, Staatsorchester Frankfurt/Oder, Staatstheater Braunschweig u.a.). Seine große Liebe jedoch ist die Kammermusik!

Mehrfach spielte er mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker beim Kammermusik-Festival „Opera Barga“ Italien und folgte Einladungen zur „Kremerata“ Lockenhaus, nach Davos, dem Richard Strauss Festival Garmisch-Partenkirchen, den Kammermusiktagen Barth, sowie Internationalen Festivals in Israel, Spanien und Kurdistan. Regelmäßige Projekte führen ihn auch immer wieder zum Kammerensemble Quillo für zeitgenössische Musik. Als Mitglied des ensemble 4.1 unternahm Alexander Glücksmann auf Einladung des Goethe Instituts Konzertreisen nach Pakistan, Bulgarien und Algerien.

thomas hoppe // klavier

zählt zu den herausragenden Klavierpartnern seiner Generation. Er musizierte mit Künstlern wie Itzhak Perlman, Antje Weithaas, Vilde Frang, Tabea Zimmermann, Jens Peter Maintz und Frans Helmerson. Zu seinen Partnern der jüngeren Generation gehören Richard Lin (2023 Stern Auditorium, Carnegie Hall), Feng Ning (2023 Wigmore Hall London) sowie Bomsori Kim (2022 Tonhalle Zürich, 2023 Davies Hall San Francisco).

Der 1971 geborene Pianist ging zum Studium in die USA, zunächst zu Lee Luvisi und später an die Juilliard School in New York City. Dort war er über viele Jahre als Studiopianist für Dorothy DeLay und Itzhak Perlman tätig. Auf Einladung Perlmans wirkte Hoppe außerdem langjährig beim Perlman Music Program auf Shelter Island (USA) mit.

Als Pianist des ATOS Trios ist er weltweit präsent und wurde seit der Gründung des Ensembles im Jahr 2003 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Jüngst erschien eine vollständige Live-Einspielung der Klaviertrios von Ludwig van Beethoven aus der Wigmore Hall. Darüber hinaus konzertiert und produziert Hoppe regelmäßig mit dem Ensemble 4.1 piano windtet.

Seit beinahe zwei Jahrzehnten ist Hoppe ein gefragter Klavierpartner bei internationalen Wettbewerben, darunter der Concours Reine Elisabeth in Brüssel, der Joseph Joachim Violinwettbewerb in Hannover, der Indianapolis Violin Competition sowie der Singapore Violin Competition.

Er gibt Meisterkurse für Klavierbegleitung und Kammermusik, war Dozent beim Zhuhai Violin Festival in China und Jurymitglied bei verschiedenen Kammermusikwettbewerben, etwa in Trondheim und Graz. Regelmäßige Auftritte mit renommierten Streichquartetten – darunter das Shanghai Quartet, das Modigliani Quartet, das Mandelring Quartett und das Simply Quartet – ergänzen sein musikalisches Wirken.

Seit April 2018 ist Hoppe Professor für Klavierkammermusik an der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo er Kammermusik und Instrumentalbegleitung unterrichtet. Seine Studierenden wurden bei internationalen Wettbewerben vielfach ausgezeichnet, unter anderem bei der ARD München, in Graz, Melbourne und Triest. Gemeinsam mit dem ATOS Trio lehrt er außerdem Kammermusik an der Accademia Perosi im italienischen Biella.

Thomas Hoppe lebt mit seiner Familie und einem kleinen Hund in Berlin.

sebastian posch // horn

wurde in Berlin geboren, erhielt mit fünf Jahren Unterricht zunächst auf der Violine und mit elf auf dem Horn. Er studierte bei Sebastian Weigle in Berlin, bei Froydis Ree Wekre in Oslo sowie bei Christian-Friedrich Dallmann an der Universität der Künste Berlin. Es folgte ein Stipendium an der Orchesterakademie und 2002 die Festanstellung als Hornist der Staatskapelle Berlin. Er war mehrfacher 1. Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“ und gewann 1999 den 3. Preis beim Internationalen Hornwettbewerb in Stams (Österreich).

Als Solist spielte er u. a. Konzerte mit dem Staatsorchester Frankfurt/Oder, der Jungen Sinfonie Berlin, dem Ensemble Preußens Hofmusik sowie 2018 mit den Göttinger Symphonikern. 2014 wurde er zusammen mit Radovan Vlatkovich im solistischen Quartett von Robert Schumanns Konzertstück für 4 Hörner vom Mahler Chamber Orchestra begleitet, dem er 2008-2015 ebenfalls als Mitglied zugehörig war.

Als Mentor unterrichtete er an der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin sowie der MCO Academy und ist seit 2007 Lehrbeauftragter an der UdK Berlin. Außerdem widmet er sich ausgiebig der Kammermusik und engagiert sich regelmäßig in den Kammermusik-Reihen der Berliner Staatsoper wie des Pierre Boulez Saals.

Seit 2021 ist er festes Mitglied im Ensemble 4.1.

jörg schneider // oboe

wuchs in Berlin auf und hatte seinen ersten Oboenunterricht bei Karsten Schlottke und Christoph Hartmann. Er studierte in Berlin und München bei Prof Ricardo Rodrigues, Prof. Burkhard Glaetzner, Mario Kaminski und Francois Leleux. Nach seiner Aufnahme ins Landesjugendorchester Berlin wurde er Solo-Oboist des RIAS-Jugendorchesters, Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und Solo-Oboist des Jugendfestspielorchesters Bayreuth. Orchestererfahrung sammelte er beim Staatsorchester Frankfurt/Oder, im Landestheater Coburg, bei den Münchner Philharmonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und den Berliner Symphonikern.

Im Jahr 2000 wurde er Stipendiat und Mitglied der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker. Jörg Schneider spielt derzeit Aushilfe beim Ensemble Modern, beim Mahler Chamber Orchestra und beim Deutschen Symphonie-Orchester (DSO) Berlin sowie in der Klassischen Philharmonie Bonn. 2006 wurde er zum Solo-Oboisten des "Ensemble Nacional de Espana de Musica Contemporanea" ernannt. Seit 2007 ist Jörg Schneider außerdem stellvertretender Solo-Oboist der Jenaer Philharmonie.

Er ist Preisträger der internationalen Kammermusikwettbewerbe von Osaka, Marseille und Schwerin. sowie Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs.

christoph knitt // fagott

Christoph Knitt, geboren in Berlin, besuchte die Spezialschule für Musik Hanns Eisler und studierte anschließend an der Hochschule Hanns Eisler Berlin in der Klasse von Prof. Klaus Thunemann. Früh trat er solistisch und kammermusikalisch im Rahmen der Sommer- und Winterkurse 'Junge Instrumentalisten' der Stiftung Kloster Michaelstein, Musikinstitut für Historische und Moderne Interpretation, auf.

Als Solo-Fagottist im Landesjugendorchester Sachsen-Anhalt sammelte er erste Erfahrungen als Orchestermusiker. In Zusammenarbeit mit dem MDR entstanden auch solistische Aufnahmen mit diesem Orchester. Es folgten Auftritte und Rundfunkmitschnitte bei den Schwetzinger Festspielen. Im RIAS-Jugendorchester und in der Jungen Deutschen Philharmonie spielte er als Solo-Fagottist unter Dirigenten wie Kurt Masur, Gerd Albrecht und Michael Gielen. 1999/2000 spielte er als Aushilfe in der Jenaer Philharmonie und erhielt dort 2001 einen Zeitvertrag als Solo-Fagottist. Im selben Jahr war er Praktikant im RSO Berlin. 2002 trat er mit dem Petersen Quartett auf der Schubertiade in Schwarzenberg auf. 2002/2003 hatte er einen Zeitvertrag als Solo-Fagottist an der Finnischen Nationaloper Helsinki und zu Beginn der Spielzeit 2003/2004 erhielt er einen Aushilfsvertrag im Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin. Seit 2006 ist er Solo-Fagottist der Kammerakademie Potsdam und Mitglied des Persius Ensemble.

Regelmäßige Aushilfstätigkeiten verbinden ihn außerdem mit Orchestern wie z.B. der Staatsoper Unter den Linden Berlin, der Komischen Oper Berlin sowie der Deutschen Oper Berlin. 2010 folgte er einer Einladung des Philharmonischen Oktetts der Berliner Philharmoniker nach Kufstein zu den ORF-Festungskonzerten.

Seit 2009 arbeitet Christoph Knitt im Rahmen des kulturellen Wiederaufbaus im Irak mit dem Goethe-Institut zusammen.